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Rupert „Linzer“ berichtet:

Transalpine Run 2011
Wochenberichte

Noch Tage bis zum Start!

Woche 17: Baustelle und endlich am Traunstein

 

Montag:  Schon am Sonntag hat sich noch ergeben dass mein Bruder am Dienstag noch jemanden auf der Baustelle braucht, also darf ich mal wieder meine Planung übern Haufen werfen. Das hieß am Montag also möglichst viel in der Arbeit zu schaffen um mir den Dienstag freizuschaufeln. Erst nach ~11h Stunden heimgekommen, und direkt weiter ins Jugendtraining, danach ziemlich fertig gewesen.

 

Dienstag:  Baustelle wieder, aber nicht so anstrengend. Ich hab Abends noch eine kleine Runde durch den Ort gemacht, nichts spannendes aber zumindest die Beine bewegt:  10km, 55min und +/-100hm.

 

Mittwoch:  Zum Jugendtraining gelaufen und selbiges natürlich auch wieder retour, dabei ist mir auch noch der Akku vom Forerunner ausgefallen: ca. 9km, 45min und +/-150m. Die Strecke verläuft aber dauernd an Straßen entlang, darum ein Experiment das nicht wiederholt wird.

 

 Donnerstag: Der Feiertag stand bis Nachmittag im Zeichen der Firmung meines Neffen. Danach endlich wieder Zeit zu einem ordentlichen Trailrun. Da es nach dem zelebrierten Essensritual, schon späterer Nachmittag war und es am Vortag ordentlich geregnet hat, hab ich nur wieder 2 bekannte besucht: den kleinen Sonnstein (923m) und seinen großen Bruder (1038m). Leider war das Wetter mäßig, teilweise Regen und absolut keine Aussicht auf beiden Gipfeln, naja man kann eben nicht immer Traumwetter haben: 105min, 11km und +/- 850hm.

 

Freitag:  Bin nach der Arbeit direkt mal wieder bei meinen Frisör gewesen und danach direkt ins Fitness-Studio gegangen. Diesmal auf die Oberschenkel, Waden, Bauch und Rücken konzentriert. Habs wohl mit den Kniebeugen ein bisschen übertrieben.

 

Samstag:  Ich hab die Oberschenkel vom Vortag noch ordentlich gespürt, darum und weil ich am Nachmittag mit Footballschaun verplant war, wars mal wieder Zeit eine regenerative Einheit einzulegen. Die sah dann so aus, dass ich am Vormittag eine Stunde ruhig am Ergometer verbracht habe mit folgendem längerem Dehnen und einem schönen Saunagang.

 

Sonntag: Endlich haben ich und mein Kumpel Steve der Triathlet, wieder Zeit gefunden was gemeinsam zu unternehmen. Seinen Vorschlag den Traunstein zu besteigen haben wir zwar unter Woche noch vom Wetter abängig gemacht, das zeigte sich aber am Sonntag von seiner besten Seite. Zum Traunstein ist zu sagen, dass es eher kein Berg zum Laufen ist, da immer wieder Seil und gefährliche Passagen dabei sind (jährlich stirbt mindestens einer an diesem Berg). Darum haben wir uns entschieden den Berg schnell zu bewandern, „Speed Hiking“ ist glaub ich das Schlagwort. Beide mitten in der Vorbereitung auf ein großes Event (Ironman Austria bzw. Transalpine Run), wollten wir da nichts riskieren.

Jedenfalls war der Parkplatz schon bei unserem Treffpunkt um 8:30 sehr voll, dass man befürchten musste dass eine Völkerwanderung am Berg sei, war aber nicht so schlimm. Schon zu Beginn haben wir einen Helikopter gesehen, später haben wir erfahren dass selbiger 3 Wanderer von der anderen Seite des Berges gerettet hat, da sich diese verlaufen haben. Schon nach einigen Höhenmetern warn wir in der Sonne und es war richtig heiß den ganzen Tag. Auf der ersten von 2 Berghütten sind wir nach 1:45h angekommen, also wie fast immer in gut der halben Zeit angeschriebenen Zeit. Den kleinen Abstecher zum Gipfelkreuz (1691m) legten wir natürlich noch ein, bevor wir im Traunsteinhaus einkehrten um uns mit einem alkohlfreien(!!) bekannten Hopfen&Malz Elektrolytgetränk belohnten und den gigantischen Ausblick genossen haben. Runter gings dann über den selben Steig wie hoch, ehe wir uns vollkommen durchgeschwitzt mit einem Fußbad im Traunsee abgekühlt haben. War wie immer wenn wir beiden unterwegs sind ein anstrengender aber sehr schöner Tag: 12km, 250min, +/-1450hm, „nur“ gewandert.

 

 

Fazit:   Nachdem die Woche eher schwach begonnen hat, kann sich das Ende schon sehen lassen. Nur jetzt muss ich endgültig längere Einheiten einlegen. Nächste WE ist schon eine größere Runde mit Fritz geplant, den Samstag darauf laufe ich den Veitscher Grenzstaffellauf: 54km und 2300hm, denke dass ist schon der richtige Weg.

 

 

Woche 17:  Von einem Problem zum nächsten

 

Montag:  Ja, da rennt man manchmal stundenlang und hat nie Blasen, aber dann hat man nach bisschen Wochenend-Jogging beide Füße offen.

Da sich die offenen Blasen entzündet haben bin ich schnell zum Doc, um mir neue Jod-Salbe und Verbände zu besorgen.

Also wieder Zwangs-Pause. Nur bisschen OK.Training. Abends einkaufen mit einem Kamerad und anschließend was essen.

 

Dienstag:  Weiterhin kein Sport. Aber heute ging es schon wieder besser. Montag konnte ich noch nicht einmal normal gehen.

 

Mittwoch: Naja, heute hätte ich auch keine Zeit gehabt. Dienstsport durfte ich laut Arzt noch nicht (und der Fuß war auch noch nicht wieder 100%) machen und nach Dienstschluss ging es gleich auf die Autobahn (leider immer noch als Beifahrer). Eigentlich sollte ich mich mit der Helene treffen und nach Dortmund auf einen Polterabend fahren.

Leider waren die Autobahnen rund um Mainz und Frankfurt alle dicht.

Also ging es nachhause.

 

Donnerstag: Bootssegnung des JGV Mesenich. Also von morgens an auf dem Bühl, Kirche, Boot segnen lassen, Dienst, trinken, Dienst, Bett. 

 

Freitag:  AUTOFAHREN!!! Juchu!!

Morgens zum Amt, ummelden und neuen Perso beantragen, dann ein neues Bett besorgen, nachmittags zu tun gehabt, abends dann endlich Speedcross an, und auf geht‘s.

Schöne Trail-Runde an der Mosel.

Abends gemütlicher Abend mit Freunden.

 

Samstag: Wieder einiges zu tun, aber am Nachmittag wieder eine cshöne Runde Trail. Heiß war‘s und schwül, aber lustig.

Abends grillen.

 

Sonntag: Feuerwehrübung.

Schöne PA Übung, danach dies und das, waschen, essen, und dann das Problem des Tages: Mein Führerschein war wieder da, aber mein Auto noch in der Kaserne. Also musste ich irgendwie nach Hammelburg.

Woran habe ich leider gedacht: Deutsche Bahn. Tolle Entscheidung. Das war meine letzte Bahnfahrt.

Ich hätte durchdrehen können,… beim ersten Umsteigen kam schon die Meldung das mein Anschlusszug 90min Verspätung hat. Tolle Sache, wenn man noch 4 andere Züge erwischen soll.

Ich will nicht lange drumherum schreiben, es wurde eine lange, ungemütliche Fahrt. Aber ich kam immerhin an (am Ende mit dem Taxi,..)

 

Fazit: Gegen Ende der Woche ging es langsam wieder los.

Ich  hoffe das bleibt auch mal wieder so.

Langsam reicht es mir.

 

Woche 18: „Team Traunsee und Mosel united“ umrundet den Königssee

 

 

Montag:  Verlängertes Jugendfootballtraining, die Zeit läuft uns bis zum ersten Spiel Anfang Juli schon davon. Hab nicht gedacht dass man auch als Trainer so ins Schwitzen kommen kann.

 

 

Dienstag:  Krafttraining wieder im Fitness-Studio, diesmal mit Schwerpunkt auf Oberschenkel, Waden und unterer Rücken.

 

MittwochNachwuchstraining, nix besonderes. Danach mal wieder ein Kinobesuch. Wim Wenders neuer Film Pina ist absolut zu empfehlen.

 

Donnerstag: Ich durfte mal wieder viel zu lange arbeiten. Hab mich abends, dann auf Kräftigungsübungen und eine halbe Stunde Schwitzen in der Wärmekabine beschränkt.

 

 

Freitag:  Kein guter Tag, schlecht geschlafen und den Tag nur mit (zu viel) Koffein überstanden. Gut wenn solche Tage rum sind.

 

 

SamstagWie schon länger vereinbart, haben Fritz und ich die Umrundung des Königssees in Berchtesgaden geplant. Kurzfristig hat sich uns dann noch Gine das Kapschnittchen angeschlossen. Also um 5:15 aufstehen (ok… ich bestreite ja gar nicht dass das nicht normal ist am Samstag… ) um nach Bayern zu kommen. Kurz nach dem Treffpunkt bei Fritz‘ Verwandten, gings zum großen Parkplatz am See, gleich darauf traf auch Gine ein und die 3 Paar Salomon XA Pro 5 machten sich auf den Weg. Nach einem gemütlichen Start und einem Almauftrieb der uns blockiert hat, erreichten wir nach gut 2 Stunden den höchsten Punkt der Tour, gefolgten von einem tollen Downhill, bei dem ich mich gleich 2 mal am Bauch wiederfand… Leider wollte Gine bei dem rutschigen Verhältnissen nichts riskieren und verabschiedete sich leider, dafür hat sie Interesse an unserer Tour ins Steinerne Meer im August bekundet. Wir hatten Glück mit dem Wetter, entgegen der Voraussage waren wir insgesamt nur eine gute Stunde im Regen unterwegs. Weiter gings dann über den Obersee wieder den Königssee entlang, Richtung Wallflahrtskapelle St. Bartholomä, eine offensichtliche Häufungsstelle für Touristen aus Asien. Nach dem letzten fordernden Anstieg (800hm auf nicht mal 4km Horizontaldistanz) haben wir uns dann noch einen Apfelsaft gegönnt, ehe wir nach über 7h wieder am Ausgangspunkt angekommen sind. Leider meldete sich am Ende noch kurz Fritz lädiertes Knie, hoffentlich wird das bald wieder. Genaue Ortsangaben wird Fritz sicher geben können, ich hab mir vieles nicht gemerkt, obwohl sich Fritz sehr bemüht hat mir die Gegend näher zu bringen.

Abschließend muss ich sagen, dass das eine tolle Tour war, die sicher einen ordentlich Vorgeschmack für die 7 der 8 TAR Etappen im September war: Laufzeit: ~7h, 36km und +/-2800hm.

 

 

Sonntag: Vatertag hierzulande, also wieder früh aufstehen. An meinen Oberschenkel hab ich schon gemerkt, dass ich Samstag länger unterwegs war, aber nicht schlimm. Am Vormittag dann wieder ein bisschen Alternativtraining angesagt: 1h am Ergometer mit 2 anschließenden Saunagängen. Am Nachmittag war ich dann zum Ballspielen mit Nichte und Neffen eingeteilt, über 3 Stunden.

 

Montag: Weil Feiertag gehört dieser Montag noch zur letzten Woche für mich. Endlich hatte ich mal wieder Zeit zum Ausschlafen. Eigentlich hätte ich einen schönen Lauf auf die schlafende Griechin (auch Erlakogel genannt) geplant, das Wetter sah aber nicht besonders aus, dass ich mich für eine flachere Runde entschieden: Vom Kronberg in Pinsdorf den Kamm entlang Richtung Attersee bis zum Alpenberg. Wetter war ok, Strecke auch, aber eher langweilig, und zu viel Zeit hatte ich wegen dem Jugendtraining am Abend auch nicht: 130min, 17 km, +/-600hm.

 

Fazit:   Ich war leider Mitte der Woche ziemlich müde vom Kopf her. Samstag war eine tolle Tour mit Fritz und Montag zumindest noch über 2h gelaufen. Noch 80 Tage bis zum Transalpine Run und ich muss meine Distanzen pro Lauf auf Kosten einiger Höhenmeter jetzt erhöhen und öfter Belastungen an aufeinanderfolgenden Tagen einbauen.

 

 

Woche 18:  Der See ruft

 

Montag:  Montags normal zum Dienst, nachmittags dann Dienstsport.

Schöne 2 mal die 12er Laufrunde hier an der Infanterieschule.

Schöne Runde, keinerlei Probleme. Sehr gut!!

 

Dienstag: Ruhetag, da ich länger Dienst gemacht habe. Dafür bißchen Kräftigung am Abend.

 

Mittwoch:  Morgens Dienstsport. Wieder die 2er Laufstrecke, dieses Mal in entgegengesetzter Richtung. Macht so deutlich mehr Spaß!

Heute mal etwas zügiger.

 

Donnerstag: Und wieder Dienstsport (Cooler neuer Sportbefehl, gleich 3mal die Woche im Dienst laufen,… das hat was!)

Knappe 2 Stunden auf den Laufstrecken in Hammelburg unterwegs.

Schöner Lauf. Auch ohne jegliche Probleme.

 

Freitag:  Pause, ich bin nach dem Dienst ins Auto gesprungen, im dichten Pfingst-Verkehr nach Berchtesgaden gefahren, da dann erstmal Ruhe, Hallo-Sagen (ich war jetzt sage und schreibe 11 Wochen nicht da!)

Abends dann früh ins Bett. Vorher noch gepackt, gut gegessen, und auf geht‘s! 

 

Samstag: Königsee. Zum 3. Mal geht‘s rund!

Zum ersten Mal ein längerer Trainingslauf zusammen mit Rupert.

Um 7 stand er auch pünktlich vor dem Koppenlehen und wir sind gemeinsam zum Parkplatz am Königsee gefahren. Hier haben wir uns mit Gine getroffen, Gepäck auf den Rücken, Strecke auf der Karte nochmal angeschaut und Start.

Erstmal nicht den normalen Weg zur Hochbahn, sondern einen kleinen Trail nach Gine‘s Anleitung genommen.

Auf der Hochbahn war dann erstmal Stau. Wir haben hinter einem Almauftrieb festgehangen, der etwas Probleme mit der Leit-Kuh hatte.

Aber nach kurzer Pause ging es wieder weiter und über die Königsbachalm zur Priesbergalm. Hier war endlich Trail angesagt.

Das hat man auch an allen 3 Läufern gemerkt, denn da hat es richtig Spaß gemacht, den schmalen Trial entlang zu rennen.

Rauf zum Hochgschirr wurde es dann wieder mühsamer und oben angekommen gab es erstmal Frühstück.

Dabei hat es bisschen Nieselregen gegeben, sodass wir auf nassem Fels den Downhill Richtung Obersee angehen mussten. Da Gine sich ihren Knöchel schon in der Vorwoche etwas lädiert hat, musste sie hier leider abbrechen und ist allein über die Gotzenalm zurück gelaufen. Da sie mis später geschrieben hat, sie ist insgesamt 31km gelaufen, hat sie aber scheinbar einen schönen Tag gehabt.

Wir sind den langen Downhill gerannt, bis wir am Obersee ankamen.

Hier habe ich Rupert gleich gesagt, dass ich hier immer 90% Asiaten antreffe. Er hat es erst nicht geglaubt, nachher schon!

Ich denke, dass steht in irgendeinem japanischen Standard Reiseführer.

Ab Salet ging es dann den alten Viehtrieb-Steig entlang, der wieder mal recht anstrengend war, obwohl er eigentlich recht kurz ist.

Danach runter nach Bartholomä, durch die Touris durch, und dann rauf.

Rinnkendlsteig eben. Kurz und sehr, sehr knackig.

Dann oben auf Kühroint noch eine Apfelschorle getrunken und runter.

Ich muss sagen, ich hatte beim letzten Anstieg echt Probleme mit den Waden, da ich offensichtlich die langen Bergläufe nicht mehr gewöhnt bin. Da muss ich auf jeden Fall nachsteuern.

Beim letzten Downhill, wo es zum Teil sehr steile, breite Forstwege runter geht, habe ich mir meine beiden Oberschenkel ziemlich zerstört, sodass danach erstmal 3 Tage Pause nötig waren.

Auch mein Knie hat sich nochmal gemeldet. Allerdings nicht wirklich schlimm und ich habe jetzt eine Wundersalbe!!

 

Alles in allem ein schöner Lauf, nicht schnell, aber ein gutes Training!

 

Sonntag: Ausschlafen, dann bißchen in den Stall, dann Privat-Grillen mit meinem Onkel Martin und danach eine kurze Wanderung (obwohl es Spaziergang fast besser trifft) mit einem Kameraden mit anschließendem Umtrunk und Abendessen und nochmal Umtrunk.

All das mit schweren Beinen.

 

 

Fazit: Guter Lauf, ich habe gemerkt, wo meine Probleme sind.

Jetzt muss ich daran arbeiten!

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