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Transalpine Run 2011
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Woche 29: Tapering – bald geht’s los

 

 

Montag: Wieder Jugendfootballtraining, es war heiß, richtig heiß.. selbst beim coachen waren wir nassgeschwitzt. Danach gings verdienter Weise direkt zum See abkühlen.

 

 

Dienstag: Letztes Krafttraining vorm TAR, nur mehr gemütlich und hauptsächlich Stabilisierungsübungen für Knie und Knöchel.

 

 

Mittwoch: Eigentlich wie Montag, sehr heißes Jugendfootballtraining, diesmal leider mit schwacher Trainingsbeteiligung. Hab mich dann um 20 Uhr noch auf eine kleine Laufrunde begeben, Temperatur beim weglaufen war immer noch 28°C, komplett irre. Es war nur eine kleine Runde in den Nachbarort und retour: 55min, 10km und +/-50hm. Am Ende hab ich am geliebten Traunsee noch einen kurzen Schwimmstopp eingelegt.

 

 

Donnerstag: Es war immer noch sehr heiß, laufen war am Nachmittag deswegen kein Thema. Deswegen war ich zum letzten Mal vorm TAR beim Crosstraining: eine Stunde gemütlich am Ergometer im Fitness-Studio. Seltsamerweise war das Studio fast leer. Warum wohl.. haha!

 

 

Freitag: Pause, Höhepunkt der Hitze. Bis zu 37°C im Schatten und um 23 Uhr noch 30°C, absolut ungemütlich.

 

 

Samstag: Ich hab begonnen meine Sachen zu packen, zum Glück kam ein kompletter Temperatursturz: Nachmittags 13°C und Regen. Zur Regeneration war ich dann noch eine ¾ Stunde in der Infrarotkabine im Fitness-Studio. Hab dort noch meinen Masseur getroffen, und hab für kommenden Mittwoch noch einen Massagetermin vereinbart. Das schadet sicher nicht.

 

 

Sonntag: Letzter Berg vorm Transalpine Run. Der Eibenberg (1598m) war schon länger auf meiner Liste, aber irgendwie hab ich nie Zeit für ihn gefunden. Jetzt war er ideal, und zwar zum flotten wandern, mehr Belastung wollte ich nicht 6 Tage vor TAR Start. Alles in allem wars ein herrlicher Tag, eine super Wanderung und wunderschöne Eindrücke, viel Ruhe und vorm Mittagessen bin ich schon wieder daheim gewesen: 7,5km, 175min und +/-950hm.

 

 

Fazit: Umfang ist schon sehr weit unten und nächste Woche geht’s fast gegen null um am Samstag topfit zu sein. Freu mich schon riesig!

Woche 29:  Man kann es schon spüren,…

 

 

Montag:  Dienstsport, befohlene Abnahme der Disziplinen vom deutschen Sportabzeichen. Also auf den Sportplatz, erst den 15kg Stein gestoßen, dann Weitsprung, dann noch laufen. Es war heiß wie verrückt und meine Idee, erst die 1000m und dann die 3000 zu laufen, war schon übel. Natürlich habe ich die Zeiten (vorgegeben sind 3:45min für 1000 und 13:00 für 3000) gut gehalten (3:20 und 12:00) aber da hab ich schon bessere Ergebnisse geliefert,…. Naja, war aber echt heiß und ich musste die Läufe allein machen, ist dann immer ne andere Motivation,…

 

 

Dienstag:  Nach dem Dienst auf‘s Rad, 1,5 Stunden bei ziemlich warmen Temperaturen. Aber noch Glück gehabt, während meiner Runde war es leicht bewölkt. Ging gut, hat Spaß gemacht.

 

 

Mittwoch:  Ruhetag, an der Homepage basteln, Listen schreiben, was noch zu tun ist. Langsam kommt der Start näher und man muss einfach an alles denken.

 

 

Donnerstag:  Dienstsport. Erst eine kurze Runde einlaufen, dann bisschen bergauf, bergab in Hammelburg. War ganz gut. Geht ja nur noch um Beschäftigung. Das grobe ist gemacht, der TAR kann und wird bald starten!
Abends weiter gepackt für‘s Wochenende und weiter überlegt, was man nicht vergessen sollte.

 

 

Freitag:  Heim an die Mosel.

Es sollte an der Mosel ein Schwarzer Freitag werden. Wir in Mesenich hatten noch mehr als Glück, nur paar Kilometer weg ist den Leuten wörtlich der Himmel auf den Kopf gefallen. Hagelkörner mit z.T. über 10cm (!!!) Durchmesser, zerschlagene Autoscheiben, zerstörte Dächer, in manchen Orten kein Blatt mehr in den Weinbergen.
Wie gesagt, bei uns in Mesenich kamen wir mit einem blauen Auge davon, aber es war schlecht genug, um keinen Sport zu machen.

 

 

Samstag:  Wollte morgens mit dem Rad nach Kastellaun zum X-Sport, aber war zeitlich nicht drin.

Nachmittags dann einen Bus von der Katholischen Landjugend Kempen daheim gehabt. War sehr lustig, aber dadurch hatte ich nicht die Zeit, abends nach Ediger zu fahren, eigentlich wollte ich zur Siegerehrung, um Harald, Martin und Co zu treffen,… Schade, aber ich denke im nächsten Jahr wird ich euch besuchen kommen, wenn ihr wieder in Ediger lauft!

 

 

Sonntag:  Morgens auf mein Rad. Rauf nach Kastellaun, leider war ich bisschen spät, habe also den Start des Hunsrück Halbmarathon verpasst, aber konnte noch beim X-Sport eine Menge PowerBar‘s kaufen und die Läufer nach ihrer 6km Eingewöhnungsrunde anfeuern, bevor sie in die 15km nach Simmern einsteigen.

Hab aber nicht viele erkannt, nur den Stefan Heimes hab ich erkannt.

Danach heim, nach knapp 70km habe ich mir 20m vor der Haustür einen rostigen Nagel in den Hinterreifen gezogen.

Tolle Sache.

Danach packen, essen, Vorstandssitzung, abends noch nach Cochem, das Feuerwerk schauen. Dann schon mal von allen verabschieden und ins Bett.

Bei der Vorstandssitzung noch von Bene und Kline ein Glücks-Buff geschenkt bekommen (siehe Foto der Woche).

 

 

Fazit: Noch bisschen was gemacht, aber nicht mehr viel.

Mehr Planung und Besorgungen.

Also, es kann losgehen!

 

 

Der Transalpine Run in Kurzform,…

 

Es hat nicht sollen sein,…

Nachdem ich in der Woche vor dem Transalpine schon krank war, wurde es nach langen Stunden im Bett, Tee in rauhen Mengen und lustigen Pillen vom Onkel Doktor gegen Ende der Woche besser.

Also Donnerstag alles gepackt und Freitag nach dem Dienst gleich ins Auto und ab nach Oberstdorf.

 

Noch kurz mit Rupi per Telefon abgesprochen und ziemlich zügig war ich da.

Leider habe ich erstmal das Park-System nicht verstanden, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten standen wir an der Anmeldung.

Mir ging es wieder soweit gut und wir haben uns beide echt auf den Lauf gefreut.

 

Danach schnell zum ersten Mal ins Camp, nochmal genau überlegt, was man in den nächsten Tagen braucht und was im Auto bleiben kann, dann die erste Pasta Party.

Es war sehr lustig, alle Leute waren bester Stimmung, man hat viele bekannte Gesichter gesehen und die Flaggenparade war Wahnsinn. Kaum zu glauben, aus welchen Ländern Menschen zum TAR kommen.

Aber nach dem Briefing ging es dann schnell ins Camp und in den Schlafsack.

 

Morgens, nach einer ruhigen Nacht, früh auf und zum Frühstück.
Nochmal einen Tee getrunken, aber hatte keinen Husten mehr, das Halsweh war komplett weg und ich habe mich fit gefühlt.

Danach nochmal die Tasche umgepackt, Rucksack fertig machen, anziehen, und in Richtung Start.

 

Nochmal Leute getroffen, bisschen auf den Liegestühlen relaxt, dann war es schon so weit.

Wir standen am Start.

Nach „Keep on running“ und „Highway to hell“ ein Schuss und es ging los.

Erst mitten durch den Markt, vorbei an Obstständen usw., dann aus Oberstdorf raus.

 

Ich fasse mich kurz:

Ich konnte problemlos laufen, wir hatten echt Spaß, haben aber locker gemacht, da es ja nur der erste von 8 Tagen war.

Nach der zweiten Verpflegung ging es dann nochmal paar Höhenmeter rauf, die mir in der prallen Sonne nicht leicht gefallen sind, aber ich

war immer noch fit und munter.

 

Im Ziel haben wir dann erstmal beide die Verpflegung nicht gesehen, aber nach einer kurzen Frage an ein Plan-B Member konnten wir essen und trinken, das war auch nötig.

Danach haben wir das Camp gesucht, da hätte man vielleicht ein Schild mehr aufstellen können, denn wir waren erstmal hoffnungslos verloren.

Aber auch das Problem hat sich irgendwann gelöst und wir konnten duschen, uns umziehen und den nächsten Tag vorbereiten.

Dann ab zum Abendessen.

Hier hat es dann langsam wieder angefangen, mein Hals hat sich bemerkbar gemacht.

Ich habe schon gespürt, es wird gefährlich.

Leider gab es keine warmen Getränke.

Gleich nach der Tagessiegerehrung dann ab ins Camp, dick angezogen, Hals extra eingepackt, in den Schlafsack, bis oben zu, paar Tabletten, und schlafen.

Leider war nicht viel mit schlafen. Ich bin immer wieder aufgewacht, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen,…

Morgens (also gegen 5) is der Rupi auch aufgewacht und ich konnte ihm gleich sagen, das es das für mich war.

Mein Transalpine war rum. Nach nur einer Etappe musste ich ins Race Office, mich bei Uta abmelden.

Ich hätte wirklich weinen können.

Dann noch die Startaufstellung geschaut, allen, die mich gefragt haben, warum ich so seltsam angezogen bin, erklärt, was los ist und mich verabschiedet.

Dann nach dem Start ins Taxi, nach Oberstdorf gefahren (von einem Taxi Fahrer, der auch Läufer in Oberstdorf trainiert und einige Starter und auch den TAR als solchen kannte, also wenigstens konnten wir uns gut unterhalten).

Ab in meinen alten Benz und an die Mosel gefahren.

Das war es. 30 Wochen Vorbereitung, für einen Tag,….

Danach war ich noch einige Tage krank, es hätte also keinen Sinn gemacht, nur nach kurzer Pause nochmal einzusteigen.

 

Naja, das soll es gewesen sein zu dem Thema.

 

Ich gratuliere ALLEN Finishern, vor allem natürlich Rupi, der die Sache als „Dritter Mann“ zu Ende gelaufen ist!!!

Respekt!

 

Im nächsten Jahr werde ich leider aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen können, ich habe mir auch überlegt, eher mal ein oder zwei Mehrtagestouren in Eigenregie zu machen (ähnlich der „Steinernes Meer Tour“).

Aber mal schauen.

 

Bilder folgen nächste oder übernächste Woche!!!